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Die Reise

 
update 03-Mrz-10
 

Wir reisten in zwei Gruppen nach Paraguay.

Martin, Rosmarie und Joya flogen am am 30. September
von Zürich via Paris -> Sao Paulo -> Asuncion nach Paraguay.

noch sitzen alle gemütlich zusammen müsst Ihr wirklich gehen!?
noch ein Blick zurück vor der Passkontrolle Ja die gehen wirklich
Die Reise verlief planmässig. Sie wurden in Asuncion abgeholt als wir anderen in Frankfurt abfliegen.
 

Paraguay

 

Schweiz

 

Manuela, Edgar und Sandra reisten mit 2 Autos (5 Personen und 6 Hunde) in der Nacht vom 30. September auf den 1. Oktober nach Frankfurt.

Wir beluden die beiden Autos um Mitternacht und fuhren dann nach Frankfurt. Diese Fahrt war ein Kinderspiel. Dort angekommen mussten wir noch 30 Minuten warten bis die Büros von PET Air besetzt waren. Diese nutzen wir indem wir nochmals mit allen sechs Hunden Gassi gingen. Früh Morgens um 6:00 Uhr konnten wir unsere Lieblinge, die Hunde, bei PET Air abgeben. Unser Eindruck war, das es die Hunde dort gut hatten.

Umladen bei PetAir in einen ... ... Transporter. Nächster Zwischenstop ist die Tierstation.
Letzte Papierhürden vor dem Abflug.

Das eine Auto lieferten wir dann bei der Mietwagenfirma ab um danach unser Gepäck abzufertigen. Erst danach gönnten wir uns den wohlverdienten Kaffee mit einer Brezel oder Gipfeli. Danach hiess es sich von Hanspeter und seiner Frau zu verabschieden. Wir möchten es nicht versäumen uns nochmals ganz herzlich zu bedanken dass Hanspeter & Yvonne den Chevrolet Van von Dieter gefahren haben und uns so die Fahrt nach Frankfurt enorm erleichtert haben.

Nach der Zollkontrolle fing erst der eigentliche Stress der Reise an. Als erstes durften wir in einer Schlange mit hunderten von Leuten warten bis das Handgepäck kontrolliert wurde. Danach suchten wir unser Gate was logischerweise ganz hinten lag. Dort angekommen fanden wir keinen Sitzplatz im Wartebereich vor. Die Toilette war zudem alles andere als "sauber". Eigentlich hätte ich dies eher in Südamerika erwartet und nicht in Frankfurt.

Als wir endlich im Flugzeug sassen konnten wir beobachten wie der Rest der Koffer verladen wurde. Plötzlich sahen wir dass aus einem herangefahrenen Container unsere Hunde ausgeladen und ins Flugzeug verladen wurden. Dies geschah alles auf Förderbändern.

Die Hunde werden als letztes herangefahren ... ... und in den Schlund des Flugzeugs gerollt.

Wir konnten sehen dass es den Hunden gut geht. Sie waren alle nervös und wussten nicht genau was da geschieht. Wir versuchten sie zu beruhigen indem wir ganz stark an die Hunde dachten und ihnen versuchten das ganze zu erklären. Zudem sagten wir allen das wir im selben Flugzeug sitzen und sie bald wieder in die Arme nehmen.

Der Flug selbst war nicht gerade ruhig. Mehrmals hiess es "Anschnallen" wegen Turbulenzen. In Buenos Aires angekommen wurden wir herzlich von Toni, Jörg und Ute empfangen.
Unsere Koffer konnten wir in Empfang nehmen und auch die Pass & Gepäckkontrolle meisterten wir problemlos. Wo ist denn jetzt der Schalter der Lufthansa Cargo um unsere Wertvollste Ladung abzuholen. Keiner wusste Bescheid. Weder der Infoschalter noch die diversen Flughafenangestellten konnten uns weiterhelfen. Wir wurden ziemlich nervös und blafften uns an. Endlich kam einer von der "Senasa" Abteilung (Argentinische Tiereinfuhrbehörde) und erklärte uns wo wir hin mussten. Nach einem längeren Fussmarsch waren wir beim Cargobereich angekommen und durften eine weitere Episode von unfreundlichen Argentiniern erleben. Hier in Form einer sehr uneinsichtigen roten Hexe. Nach langem reden durfte meine Frau Manuela und der argentinische Taxifahrer (der einzige freundliche) in den Cargobereich rein um die Hunde zu holen.

Der hilfsbereite Taxifahrer fragte die Unwissenden nach dem Weg

Das "holen" entpuppte sich aber zum Spiessrutenlaufen. zuerst geradeaus in ein Büro, dann nach links in ein Büro, dann wieder nach rechts in ein Büro und dann wieder an Tor zurück damit Toni die Gebühr bei einer Bank ausserhalb des Cargobreichs einbezahlen konnte. Mit diesem Einzahlungsbeleg hofften wir dass es nur noch eine Formsache war bis unsere Hunde bei uns sind. Das war aber nicht so. Das ganze Spiel fing von vorne an und überall mussten Papiere ausgefüllt werden und zusätzliche Angaben von denen keine was zuvor gewusst hatte gemacht werden. Als auch diese Hürden genommen wurden hiess es dass 1 Auto alle 6 Boxen mit den Hunden abholen durfte. Die bitte beide Autos zuzulassen wurde energisch abgelehnt. Also fuhr Toni mit dem Pickup rein und kurze Zeit später kam er uns entgegen. Die Erleichterung war gross als wir sahen dass alle Hunde sich bewegten und uns anschauten.

Jetzt durften wir plötzlich ohne Ausweis ins Areal rein zu dem Auto. Wir freuten uns schon darauf die Boxen abzuladen und die Hunde auf der ausserhalb angrenzenden Wiese  rauszulassen. Aber wir hatten nicht mit der Argentinischen Beamtenunfreundlichkeit gerechnet. Kurz vor dem Tor hiess es zu Toni. Rückwärts zum hinteren Tor fahren und dann dort raus zu fahren. Anstatt dort auf uns zu warten musste Toni mit allen Hunden und Manuela auf der Ladefläche vor dem Tor wegfahren.

Nach langem warten fuhren die Hunde vor ... ... und wurden sofort wieder von den Beamten weggeschickt.

Wir durften zu Fuss übers Cargoareal in Richtung hinteres Tor hinter dem Pickup herlaufen. Als wir dort ankamen war aber niemand mehr dort. Nervös versuchten wir Manuela per Telefon zu erreichen. Dies gelang uns aber nicht da Manuela auf der Ladefläche des Pickups stand und die aufgestapelten Hundeboxen festhielt währen Toni im Schritttempo über die Autobahn versuchte einen Weg zurück zu uns zu finden. Die Argentinischen Cargobeamten schickten Toni im direkten Weg auf eine Autobahn und uns sagten diese dass die Hunde am hinteren Tor auf uns warteten. Zum Glück ging diese Irrfahrt für alle gut aus.

Erleichterung und Freude bei allen.

Ein riesiges Danke an Toni ohne Ihn hätten wir unsere Hunde noch lange nicht erhalten.

Nachdem wir uns dann doch hinter dem hinteren Tor zusammengefunden hatten luden wir als erstes die Boxen ab. Öffneten dann diese und gingen mit allen Gassi. Frisches Wasser bekamen auch alle bevor wir daran gingen alles in die beiden Geländewagen zu verladen. Mit rund 6 Stunden Verspätung fuhren wir bei Regen von Buenos Aires in Richtung Paraguay ab.

einer von vielen Gassistops endlich reisen ohne Box
Strassenkontrolle in Argentinien Einreise nach Paraguay verlief problemlos

Die weitere Reise verlief problemlos. Diverse Tank- und Gassipausen wurden eingelegt bevor wir ohne Mühe die Grenze nach Paraguay passierten. Von dort aus war es ja nur noch ein Klacks bis Piribebuy. Dennoch war es die gefährlichste Strecke. Nicht wegen der Strassen oder der anderen Autos, nein wegen der langen Fahrzeit (Fahrerwechsel durften wir nicht machen wegen der Argentinischen Vorschriften) die Toni & Jörg bewältigt haben. Die Gefahr war gross dass in den letzten Metern noch etwas passiert. Dank der professionellen Fahrweise meisterten wir auch diese Reststrecke gefahrlos.

Rio Paraguay wird überquert Ausgeruht und Glücklich am anderen Morgen

Auf der Topachi-Ranch angekommen wurden wir nach der herzlichen Begrüssung zu Tisch gebeten um uns erst mal von der langen (ca. 60 Stunden) Reise zu stärken. Danach fielen wir und die Hunde todmüde ins Bett und ruhten uns aus.

 
 

Eckdaten unserer Auswanderungsreise:

 
 

Aufstehen am 30.9.2008 um 07:00 von Martin, Rosmarie, Joya, Sandra, Manuela, Edgar und allen Hunden

Abflug am 30.9.2008 um 18:10 in Zürich von Martin, Rosmarie, Joya

Abfahrt am 30.9.2008 um 24:00 von Sandra, Manuela, Edgar und allen Hunden

Ankunft am 1.10.2008 um 10:10 in Asuncion von Martin, Rosmarie, Joya

Abflug am 1.10.2008 um 10:20 in Frankfurt von Sandra, Manuela, Edgar und allen Hunden

Ankunft am 1.10.2008 um 19:05 in Buenos Aires von Sandra, Manuela, Edgar und allen Hunden

Abfahrt am 2.10.2008 um 00:30 in Buenos Aires von Sandra, Manuela, Edgar und allen Hunden

Ankunft am 2.10.2008 um 18:00 in Piribebuy von Sandra, Manuela, Edgar und allen Hunden

Herzlichen Dank an Toni, Jörg von CarConcept und Ute die unsere knapp 1500km Autofahrt organisiert und durchgeführt haben.

Unsere Reise dauerte seit dem Aufstehen rund 61 Stunden bis wir wieder schlafen gingen.

Details zur Fahrt von Buenos Aires, Argentinien nach Piribebuy, Paraguay erhaltet Ihr hier in zwei Teilen.

 Teil1Teil2